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„Aus beiden Fronten finden sich Nachrichten, dass Kinder ihren Vätern folgten: sowohl in ELF als auch in der EPLF fanden sich Beispiele von zwei Generationen von Tagadelti aus der gleichen Familie. [Tagadalit = Kämpfer (Sg.) – Tagadelti = Kämpferinnen und Kämpfer (Pl.) – Wort kommt aus der Tigrinya-Sprache, die in Eritrea gesprochen wird. – d.V.] Und schließlich gab es in der Kindergeneration Fälle, in denen Kinder von Tagadelti in den Lagern der Organisation verblieben, dort aufgezogen und zur Schule geschickt wurden, und so Schritt für Schritt in das Tagadelti-Leben [i.e. Kämpfer-Leben, d.V.] hineinwuchsen.“

  • Quehl, Hartmut: Kämpferinnen und Kämpfer im eritreischen Unabhängigkeitskrieg 1961-1991 – Faktoren der Diversivität und der Kohärenz – Eine historische Untersuchung zur Alltags- und Sozialgeschichte des Krieges. Band 2, 2.1.5. Zivile Erfahrungen von Krieg und Gewalt. Felsberg, 2005, S. 41.
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